Was ist Vergebung in Ein Kurs in Wundern und wie vergebe ich?

Vergebung ist das zentrale Thema des Kurses und der Begriff erscheint fast 700-mal im blauen Buch. Doch wie so oft gibt der Kurs vielen Begriffen aus der christlichen Religion eine völlig andere Bedeutung und fordert uns damit zum Umdenken auf. Schließlich ist Ein Kurs in Wundern eine Geistesschulung. Und bei kaum einem Begriff wird die radikal nonduale Geisteshaltung des Kurses so deutlich wie bei der Vergebung. In diesem Blogbeitrag versuche ich diese nonduale Geisteshaltung zu beschreiben. Außerdem möchte ich aufzeigen, wie ein Vergebungsprozess praktisch umgesetzt werden kann.

Warum sollten wir unsere Geisteshaltung ändern?

Die Standardeinstellung unseres Geistes, ähnlich wie die Werkseinstellung bei einem technischen Gerät, ist auf ständiges Urteilen eingestellt. Wir be- und verurteilen Personen, Situationen und Lebensumstände andauernd. Mal machen wir uns diesen Prozess bewusst, häufig laufen diese gedanklichen Prozesse aber völlig unbewusst – wie auf Autopilot. Ein Kurs in Wundern bietet uns als Lösung gegen das ständige Verurteilen ein Trainingsprogramm in der Form einer Geistesschulung. Mit Hilfe dieser Schulung können wir lernen, automatisches Urteilen durch automatisches Vergeben zu ersetzen und damit unsere Geisteshaltung zu ändern. In anderen Worten: wir ver-lernen das Ver-urteilen.

„Was ist Vergebung in Ein Kurs in Wundern und wie vergebe ich?“ weiterlesen

Folge 8: Ziele im Leben verfolgen und gleichzeitig “Kurs halten”

Die Vorboten sind bereits spürbar. Temperaturstürze, die ersten Schnee in den Bergen bringen, Lebkuchen in den Regalen, Beginn des letzten Quartals. Es kommt die Zeit im Jahr, wo Jahresrückblicke konzipiert und Bilanzen gezogen werden, beruflich wie privat: Konnten die gesetzten Ziele erreicht werden? Und wenn ja oder auch nein: Wie ist das zu beurteilen?
In unserer neuen Folge sprechen wir über die Bedeutung von Zielen im Leben und freilich auch, was der Kurs uns dazu sagt. Es kommt nicht völlig unerwartet, dass sich die Perspektiven ‘etwas’ unterscheiden – und doch lässt sich beides sinnvoll kombinieren. Klickt und hört rein, viel Freude und – passend zum Feiertag – ein hoffentlich echtes Gefühl von wirklicher Einheit! 

Empfohlene und gelesene Stellen

Textbuch:
T-12.VII.7:11 („Nur ein Ziel“)
T-17.VI.2 („Welches Ergebnis will ich?“)

Übungsbuch:
Ü-24
Ü-25.1+2 in Ausschnitten
Ü-131.1:1;2:1-7 (Scheitern bei unerreichbaren Zielen)
Anmerkung: Versehentliches Verlesen in der Aufnahme („Scheitern“ statt „Sicherheit“)
Ü-181.4 („Verstricktheit in Ziele“)
Ü-256 („Gott ist das einzige Ziel, das ich heute habe“)
Ü-258 („Ich will mich daran erinnern, dass Gott mein Ziel ist“)
Ü-287 („Du bist mein Ziel, mein Vater. Du allein“)

Handbuch für Lehrer:
H-9.1 („Änderung der Lebenssituation wie Beruf usw.“)

Lied des Gebets:
L-1.I.4.-5 (gelesen)
L-1.III.6 („Gott in der Suche nach geringeren Dingen verloren…“)

Gelesene Schlusspassage:
Ü-287

Musik:
„Lightful Sun“, ‚Along The Road‘ und ‚Portrait‘. hartwigmedia.de

Folge 7: Was bedeutet es, dem Heiligen Geist die Führung zu überlassen?

In unserer neuen Folge nähern wir uns einem Thema, das jeden, der in Ein Kurs in Wundern liest, früher oder später beschäftigt. Wer oder was ist der „Heilige Geist“, von dem der Kurs spricht? Was meint „ihm die Führung übergeben“ konkret, wieso soll ich überhaupt die Kontrolle abgeben – und wie mach ich das? Ein komplexes und umfangreiches Feld.

Mithilfe von ausgewählten Stellen und Beispielen aus unseren eigenen Erfahrungen versuchen wir, dem Thema kompakt in einer Stunde nachzuspüren. Es erwarten Euch Begegnungen u.a. mit dem Heiligen G.., äh, mit Silberschnur, Taube und Plüschhase – lasst Euch überraschen und klickt Euch rein! Viel Freude!

Empfohlene und gelesene Stellen

Textbuch:
T-2.V-A-18:2-6 (Bitte um Hilfe, vor der Pausenmeditation gelesen)
T-2.VI.3:5 („Brauchst keine Führung außer auf der Ebene des Geistes“)
T-6.II.9 (als Einstieg gelesen)
T-6.V-A.4 (Gleichwertigkeit und volle Würdigung)
T-12.V.8:3 und T-28-I.7.:1 (Thema: „Als eigener Lehrer zurücktreten“)
T-14.XI.6:9+11 („nicht mein vergangenes Lernen als Licht benutzen“)
T-30.I.8:2 („Entscheiden, dass ich nicht mag, was ich empfinde“)

Übungsbuch:
Ü-51.5 (gelesene Kurzbeschreibung zum Thema „Ego-Führung“)
Ü-71.9 („Wohin möchtest Du, dass ich gehe?“)
Ü-155 („Zurücktreten und ihm die Führung überlassen“)
Ü-182.1:1 („Die Welt…ist nicht dein Zuhause“)

Handbuch für Lehrer:
H-12.3:3 („Nur wenige können die Stimme Gottes überhaupt hören…“)
H-17.4 („Niemand kann sich über eine Tatsache ärgern“)

Gelesene Schlusspassage:
Ü-361-365

Musik:
‚Lightful Sun‘, ‚Full Moon‘ und ‚Portrait‘. hartwigmedia.de

Folge 6: Vom Männerschnupfen bis Krebs: Krankheit, Gesundheit und Heilung im Kurs – mit special guest Katja Bode

Wer kennt es nicht: Sobald man sich von irgendeiner Form von Krankheit geschwächt fühlt, scheinen Gelassenheit oder gar das Gefühl von Zufriedenheit komplett außer Reichweite. Schmerz, Angst und quälende Fragen haben einen fest im Griff: Woher kommt das jetzt, wieso immer ich, wieso hilft nichts, was wird wohl geschehen, werde ich das wieder los – wann und wie? Und bin ich jetzt ein schlechter Kursschüler, weil ich krank bin?!In Folge 6 von Radikal Nondual geht es um die Präsenz von Krankheit in unserem Leben, der steten Suche nach Gesundheit und was Ein Kurs in Wundern dazu sagt. Unterstützt werden wir bei ‘Untersuchung und Diagnose’ von Katja Bode, die eindrückliche Erfahrungen in diesem Bereich gemacht hat und diese mit uns teilt. Viel Freude mit unserer neuen Episode!

PS: Wer mehr über Katja und ihre Arbeit mit dem Kurs erfahren möchte, kann hier weiterlesen www.grundlosglücklich.de

Empfohlene und gelesene Stellen

Textbuch:
T-2.IV.4+5 („Klassiker“ zum Thema „Kompromissansatz“)
T-11.VIII, T-12.III.7-10, T-12.VI + VIII, T-13.VII, T-17.II (und mehr bzgl. „Wirkliche Welt“ – im engl. Original „real world“ – und zum „letzten Schritt“)

Übungsbuch:
Ü-136 (gelesen 136.7:1-2, 136.8, 136.15:6)

Handbuch für Lehrer:
H-12.6:6-9 (als Schluss gelesen)

Musik:
‚Lightful Sun‘, ‚Full Moon‘ und ‚Portrait‘. hartwigmedia.de

Folge 5: Das Ego leicht nehmen – aber wie?

In Erinnerung an den Titel von Ken Wapnicks letztem Workshop („Taking the Ego lightly“) sprechen wir in der fünften Folge von Radikal Nondual über mögliche Wege, diesem Motto zu entsprechen: Den Teil unseres Selbsts, der uns stets klar machen will, dass alles in der Welt wirklich (und) ernst ist, nicht ganz so ernst zu nehmen. Humor und Leichtigkeit sind dabei hilfreiche Gefährten. Wir diskutieren unsere eigenen Erfahrung anhand einschlägiger Stellen, wie man sich dem schmalen Grat zwischen „Larifari“ und Verbissenheit beim Umgang mit den Herausforderungen im Alltag und der praktischen Anwendung von Ein Kurs in Wundern nähern kann. Inklusive Gesangseinlagen, wenn es mal nur mehr schwer vorwärts geht, dem Spiel mit Schattendrachen und dem Anlegen oder Lockern schwerer Ketten, die den Geist vermeintlich fesseln sollen. Wir wünschen Euch den einen oder anderen Schmunzler und viel Freude an unserer neuesten Folge zu diesem essentiellen Thema!

Empfohlene und zitierte Stellen aus Ein Kurs in Wundern in Folge 5

Übungsbuch:
Ü-193

Textbuch:
T-2.IV.4+5
T-27.VIII.8:3-4

Dr. Kenneth Wapnick: Taking the Ego lightly
Als Buch und CD/MP3 bei der Foundation for A Course in Miracles, www.facim.org; derzeit nur auf Englisch.
-> Die zitierte „wirkliche hl. Dreifaltigkeit“: S. 35

Schlusspassage: H-18.3:7-12

Musik: ‚Lightful Sun‘, ‚Early Morning‘ und ‚Portrait‘. hartwigmedia.de