Folge 9: Beziehungen – Zwischen Hauptwaffe des Ego und Gottes Glücksgabe

Sie bestimmen unser Leben – und das auf jeder Ebene. Sobald wir uns entschließen, den Abenteuertrip in die Welt anzutreten (wir sagen dazu: ‘auf die Welt kommen’ oder ‘geboren werden’), sind wir die erste Beziehung eingegangen: mit dem Ego. Freilich ohne, dass wir uns jetzt daran erinnern. 🙂 Es folgen die Beziehungen in der Welt: Eltern, Familie, Freunde, Partner, Feinde, Orte, Länder, Dinge, Hobbies. Man mag oder liebt das eine, das andere eher weniger. So ist es “normal” für uns. Und dann kommt der Kurs… 🙂
Wir wollen Euch in der neuen Folge von Radikal Nondual dieses weitläufige Thema möglichst kompakt vorstellen. Welche Grundlinien zeigt uns Ein Kurs in Wundern in Sachen Definition, Funktion und Zweck rund um den Begriff “Beziehung”? Was macht eine Beziehung “besonders” oder “heilig”? Und wie bringen wir das mit dem praktischen Beziehungsalltag in unserem Leben hier in Einklang? Wir sprechen auch über unsere persönlichen  Erfahrungen und ob es einen Unterschied macht, ob der Partner Kursschüler ist oder nicht.


Die Folge ist ab sofort online und mit nur einem Klick seid Ihr mitten drin in dieser Hauptspielwiese unseres Lebens – und von EKIW. Viel Freude mit unserer ernsthaft humorigen neuen Episode! 

Empfohlene und gelesene Stellen

Textbuch:
Einleitung
T-1.II.1
T-16.V.1 (Schmerzen und besondere Beziehung)
T-16.V.2:3 („Besondere Liebesbeziehung ist die Hauptwaffe des Ego”)
T-16.V.4:1 („Triumph des Hasses“)
T-16.V.7 („Tausch des Selbsts“)
T-16.V.9:4 („Zweck der besonderen Beziehung ist die Wirklichkeit zu stören“)
T-17.IV.1 (Gottes Ziel für die Beziehung: Glück)
T-17.V.7 („Höre jetzt nicht darauf!“; neues Ziel für Beziehung)
T-29.VII.2:1 („Hoffnung, dass es etwas außerhalb gibt, das Glück bringt“)

Übungsbuch:
Einleitung (z.B. 7:1)

Handbuch für Lehrer:
H-3 (Beziehungsebenen)

Lied des Gebets:
L-1.IV.1:8 („Wir gehen gemeinsam“)

Gelesene Schlusspassage:
T.17.V.9:1-5 + 10:6-7

Musik:
„Lightful Sun“, ,‚Along The Road‘ und ‚Portrait‘. hartwigmedia.de

Zitat „In Bewegung umgesetztes Gefühl“: May West

Was ist Vergebung in Ein Kurs in Wundern und wie vergebe ich?

Vergebung ist das zentrale Thema des Kurses und der Begriff erscheint fast 700-mal im blauen Buch. Doch wie so oft gibt der Kurs vielen Begriffen aus der christlichen Religion eine völlig andere Bedeutung und fordert uns damit zum Umdenken auf. Schließlich ist Ein Kurs in Wundern eine Geistesschulung. Und bei kaum einem Begriff wird die radikal nonduale Geisteshaltung des Kurses so deutlich wie bei der Vergebung. In diesem Blogbeitrag versuche ich diese nonduale Geisteshaltung zu beschreiben. Außerdem möchte ich aufzeigen, wie ein Vergebungsprozess praktisch umgesetzt werden kann.

Warum sollten wir unsere Geisteshaltung ändern?

Die Standardeinstellung unseres Geistes, ähnlich wie die Werkseinstellung bei einem technischen Gerät, ist auf ständiges Urteilen eingestellt. Wir be- und verurteilen Personen, Situationen und Lebensumstände andauernd. Mal machen wir uns diesen Prozess bewusst, häufig laufen diese gedanklichen Prozesse aber völlig unbewusst – wie auf Autopilot. Ein Kurs in Wundern bietet uns als Lösung gegen das ständige Verurteilen ein Trainingsprogramm in der Form einer Geistesschulung. Mit Hilfe dieser Schulung können wir lernen, automatisches Urteilen durch automatisches Vergeben zu ersetzen und damit unsere Geisteshaltung zu ändern. In anderen Worten: wir ver-lernen das Ver-urteilen.

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Folge 8: Ziele im Leben verfolgen und gleichzeitig “Kurs halten”

Folge 8: Ziele im Leben verfolgen und "auf Kurs bleiben"

Die Vorboten sind bereits spürbar. Temperaturstürze, die ersten Schnee in den Bergen bringen, Lebkuchen in den Regalen, Beginn des letzten Quartals. Es kommt die Zeit im Jahr, wo Jahresrückblicke konzipiert und Bilanzen gezogen werden, beruflich wie privat: Konnten die gesetzten Ziele erreicht werden? Und wenn ja oder auch nein: Wie ist das zu beurteilen?
In unserer neuen Folge sprechen wir über die Bedeutung von Zielen im Leben und freilich auch, was der Kurs uns dazu sagt. Es kommt nicht völlig unerwartet, dass sich die Perspektiven ‘etwas’ unterscheiden – und doch lässt sich beides sinnvoll kombinieren. Klickt und hört rein, viel Freude und – passend zum Feiertag – ein hoffentlich echtes Gefühl von wirklicher Einheit! 

Empfohlene und gelesene Stellen

Textbuch:
T-12.VII.7:11 („Nur ein Ziel“)
T-17.VI.2 („Welches Ergebnis will ich?“)

Übungsbuch:
Ü-24
Ü-25.1+2 in Ausschnitten
Ü-131.1:1;2:1-7 (Scheitern bei unerreichbaren Zielen)
Anmerkung: Versehentliches Verlesen in der Aufnahme („Scheitern“ statt „Sicherheit“)
Ü-181.4 („Verstricktheit in Ziele“)
Ü-256 („Gott ist das einzige Ziel, das ich heute habe“)
Ü-258 („Ich will mich daran erinnern, dass Gott mein Ziel ist“)
Ü-287 („Du bist mein Ziel, mein Vater. Du allein“)

Handbuch für Lehrer:
H-9.1 („Änderung der Lebenssituation wie Beruf usw.“)

Lied des Gebets:
L-1.I.4.-5 (gelesen)
L-1.III.6 („Gott in der Suche nach geringeren Dingen verloren…“)

Gelesene Schlusspassage:
Ü-287

Musik:
„Lightful Sun“, ‚Along The Road‘ und ‚Portrait‘. hartwigmedia.de

Folge 7: Was bedeutet es, dem Heiligen Geist die Führung zu überlassen?

In unserer neuen Folge nähern wir uns einem Thema, das jeden, der in Ein Kurs in Wundern liest, früher oder später beschäftigt. Wer oder was ist der „Heilige Geist“, von dem der Kurs spricht? Was meint „ihm die Führung übergeben“ konkret, wieso soll ich überhaupt die Kontrolle abgeben – und wie mach ich das? Ein komplexes und umfangreiches Feld.

Mithilfe von ausgewählten Stellen und Beispielen aus unseren eigenen Erfahrungen versuchen wir, dem Thema kompakt in einer Stunde nachzuspüren. Es erwarten Euch Begegnungen u.a. mit dem Heiligen G.., äh, mit Silberschnur, Taube und Plüschhase – lasst Euch überraschen und klickt Euch rein! Viel Freude!

Empfohlene und gelesene Stellen

Textbuch:
T-2.V-A-18:2-6 (Bitte um Hilfe, vor der Pausenmeditation gelesen)
T-2.VI.3:5 („Brauchst keine Führung außer auf der Ebene des Geistes“)
T-6.II.9 (als Einstieg gelesen)
T-6.V-A.4 (Gleichwertigkeit und volle Würdigung)
T-12.V.8:3 und T-28-I.7.:1 (Thema: „Als eigener Lehrer zurücktreten“)
T-14.XI.6:9+11 („nicht mein vergangenes Lernen als Licht benutzen“)
T-30.I.8:2 („Entscheiden, dass ich nicht mag, was ich empfinde“)

Übungsbuch:
Ü-51.5 (gelesene Kurzbeschreibung zum Thema „Ego-Führung“)
Ü-71.9 („Wohin möchtest Du, dass ich gehe?“)
Ü-155 („Zurücktreten und ihm die Führung überlassen“)
Ü-182.1:1 („Die Welt…ist nicht dein Zuhause“)

Handbuch für Lehrer:
H-12.3:3 („Nur wenige können die Stimme Gottes überhaupt hören…“)
H-17.4 („Niemand kann sich über eine Tatsache ärgern“)

Gelesene Schlusspassage:
Ü-361-365

Musik:
‚Lightful Sun‘, ‚Full Moon‘ und ‚Portrait‘. hartwigmedia.de

„Der Wunsch“ — Ein Kurs-Gedicht

Dieses Gedicht entstand vor einigen Jahren im Zusammenhang einer eher unglücklichen besonderen Beziehung (in diesem Fall eine „Liebesgeschichte“), wie sie wahrscheinlich jeder schon mal auf die eine oder andere Weise erlebt hat… Viel Freude damit 🙂

Der Wunsch

Es war einmal ein kleiner Wunsch.

Ein winz’ger Hauch, beinahe Nichts,
den ich zu Anfang des Gedichts
nur kurz, flugs unachtsam dachte.
Eine Idee, ganz unscheinbar,
reichlich verschwommen, sonderbar,
der Wunsch dies’ Etwas hier zu haben,
an seinen Gaben mich zu laben,
mich zu erfreuen, es zu lieben,
eines zu haben – oder sieben.

Und plötzlich – eh ich mich verseh’
Tut etwas in mir schrecklich weh:
Dies Ding, das ich so gerne hätte,
es lieget nicht in meinem Bette!
Ich habe keins, es ist nicht da,
und was ich habe – sonderbar –
das will so gern ich gar nicht haben,
es hat nicht mehr die rechten Gaben.

Und so beginnt mein Leidensweg,
auf dem nach diesem Ding ich streb.
Will es ergattern, finden, haben,
will mich an seinen Gaben laben.
Doch leider ist es wirklich Ernst:
Durch Streben du dich stets entfernst.
Das Ding der Träume – ach du je –
Es ist nicht hier. Und das tut weh.

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