Folge 16: Annäherung an Jesus

Jesus ist mit Sicherheit der Name, der in den vergangenen zwei Jahrtausenden weltweit den bedeutendsten Eindruck und Einfluss hinterlassen hat. Die mit ihm verbundene Menschengestalt ging nicht nur als Inspiration für eine der drei monotheistischen Weltreligionen in die Geschichte ein, das mit Jesus verbundene Symbol des Kreuzes ist allgegenwärtig und steht sowohl für Leid, Hoffnung auf Auferstehung, Erlösung.

Von all den historischen Ereignissen in der Folge der Kreuzigung gar nicht zu reden. Mindestens in der sogenannten “westlichen Welt” ist Jesus in den verschiedensten Zusammenhängen gegenwärtig, nicht nur in religiösen oder spirituellen. Wer hat, auf Deutsch oder Englisch, spontan nicht schon mal “Jesus!” ausgerufen oder es zumindest gehört? Wer hat nicht schon beobachtet, wie sich z.B. Sportler bittend oder dankend an ihn wenden vor, im und nach ihrem Wettkampf? Wer kennt nicht die ein oder andere auch in Literatur, Musik und Film verwendete Geschichte, die ihn als Messias und Heilsbringer mit wahrhaft übermenschlichen Fähigkeiten darstellt? Mit der Frage, wie wir Jesus eigentlich sehen, welches Bild wir mit ihm und seinem Namen verbinden, beginnen wir die neue Folge von Radikal Nondual. Nicht nur, weil er auf verschiedene Art und Weise auch in unserem Leben schon vorkam, sondern natürlich auch, weil er in Ein Kurs in Wundern eine zentrale Rolle spielt. Eine, der man sich nur mit gebotener Geduld nähern kann und immer mit der Gewissheit, dass speziell in dem Punkt die allgemeine Wahrheit gilt, dass man nie auslernt.

Ohne Anspruch auf Vollständigkeit stellen wir mit Hilfe von ausgewählten Kursstellen mögliche Blickwinkel zum Verständnis der “Idee Jesus” in Ein Kurs in Wundern dar, unterfüttern diese wie gewohnt mit unseren persönlichen Erfahrungen und Eindrücken. Verbunden mit der Einladung, selbst zu überprüfen, wie der eigene “Beziehungsstatus” zu Jesus eigentlich aussieht. Gibt es überhaupt eine, ist es “kompliziert” oder komplett harmonisch? Und damit viel Freude mit der neuen Episode von Radikal Nondual!

© Radikal Nondual 2021

Empfohlene und gelesene Stellen

Textbuch:
T-1.II.2:10-13 („Habe nichts, was du nicht erreichen kannst“)
T-1.III.1:1-3 („Mir obliegt Prozess der Sühne…“)
T-4.I.6:7 („Lehrer, den man überhöhen oder zurückweisen muss“)
T-4.III.7:10 (‚auf einen einzigen eindeutigen Ruf „)
T-8.IV..6:3-9 („in der Erkenntnis, dass wir gleich sind“)
T-11.VI.7:1-7 („Lehre nicht, dass ich umsonst gestorben bin“)
T-11.VI.8:1 („Dich selbst ans Kreuz genagelt“)
T-19.IV.B.6-8 (u.a. Jesus vergeben)

Übungsbuch:
Ü-Epilog.6:8 („Werde dich niemals ungetröstet lassen“)

Begriffsbestimmungen:
B-5.2:1-3; 3:1-3 („Name von einem, der Mensch war…“)
B-5:1-2 („Christus? O ja, mit dir gemeinsam“)
B-5.5:7 („Bittere Götzen wurden aus ihm gemacht“)
B-5.6:1-7 („Gottes einziger Helfer?“)

Gelesene Schlusspassage:
T-31.VIII.8

Musik:
,Lightful Sun‘, ‚Dead Meadow“‘ und ‚Portrait‘. hartwigmedia.de

7 Antworten auf „Folge 16: Annäherung an Jesus“

  1. Hallo Ihr Drei,

    herzlichen Dank für diesen neuen Podcast. Wie immer war es ein Genuss ihn anzuhören. Man merkt wie Ihr zusammen gut harmoniert. Vieles was Ihr so erzählt fühle ich auch genau so.
    Ich lebe ja auch im schönen Bayern und mir ging es in der Vergangenheit so wie Andy. Ich mochte gar nicht den Jesus anschauen, der überall an den Kreuzen an Wegesrand hängt. Durch den Kurs weiß ich ja jetzt, dass Jesus in uns weiter lebt. Aber für die Zukunft habe ich mir vorgenommen jeden Jesus anzuschauen, ob ich irgendwo eine gütigere, liebevollere Darstellung finde, ob als Skulptur, Gemälde oder Holzschnitzerei oder irgendwo am Wegesrand in der Natur als Kruzifix.
    Sollte ich einen finden, wird es mir vielleicht so gehen, wie Andy, dass ich mich traue ihn vorsichtig zu berühren und wer weiß , was dann geschieht 🙂 .
    Wahrscheinlich werde ich mich jetzt kaum retten können vor lauter wunderschönen Jesusdarstellungen, dank der Synchronizität.
    In diesem Sinne wünsche ich Euch alles Liebe und Gute und noch viele schöne Ideen für weitere Podcasts.

    Herzliche Grüße

    Gabi

    1. Liebe Gabi,
      ganz lieben Dank, für Dein schönes Feedback zu unserer Folge. Wir wünschen Dir für Deine zukünftigen Spaziergänge viel Freude und alles Gute fürs „Kontaktaufnehmen“ mit Jesus 😉
      Herzliche Grüße
      David vom Team Radikal Nondual

  2. Das ist so schön, dass ihr diese Folge gemacht habt ☺️ Herzlichen Dank Ich bin auch Mitglied im Team „Jesus“

    Jesus war für mich seit meiner Kindheit wie ein älterer Bruder. Ich habe immer eine tiefe Beziehung zu ihm gehabt obwohl ich die Kirche (evangelisch getauft) eher abgelehnt habe. Mit der Bibel konnte/kann ich nichts anfangen.
    Ich habe ihn oder Gott immer um Hilfe und Rat gebeten wenn es mir sehr schlecht ging. Umso schöner war es, in einer meditativen Stimmung zu erfahren, dass ich eine Jüngerin von ihm war „damals“. Das hat mir dann auch erklärt, warum ich diese tiefe Verbundenheit fühle. Ich spreche mit Jesus wie mit einem menschlichen Gegenüber, natürlich gedanklich. Ich lerne den Kurs seit 3 Jahren und Jesus coacht mich seit ein paar Monaten gezielt durchgehend zum Ziel (Erwachen). Es ist nicht leicht, aber mit ihm und Maria Magdalena an meiner Seite ist tatsächlich alles möglich
    Übrigens sind die beiden total witzig und locker und wir haben, wenn nicht gerade wieder eine „Wüstenphase“ bei mir angesagt ist, sehr viel Spaß zusammen.

    Niemand kann scheitern, der die Wahrheit zu erreichen sucht (Lektion 131, EKIW)

    1. Liebe Tanja,
      vielen Dank für Deinen lieben Kommentar. Es ist wirklich schön, wie Du Deine persönliche Beziehung und den inneren Austausch mit Jesus Maria Magdalena beschreibst. Wahrlich mächtige Gefährten, die uns aus der Wüste führen 🙂
      Alles Liebe
      David vom Team Radikal Nondual

  3. Hallo Ihr Lieben

    Ja, das Thema Jesus und Beziehung……und wieder mal kamen mir die Tränen. Ich habe in meinem Leben schon so vieles erlebt, das ich ohne meinen „Glauben“ an Jesus nicht so gut überstanden hätte. Immer wieder komme ich auf ihn zurück, egal was ich sonst noch versuche, um einen Sinn im Leben zu sehen und was mit verschiedenen spirituellen Richtungen nie so gut geklappt hat.
    Auch mit der Nondualität habe ich so meine Mühe. Da sollen wir also gar nicht wirklich existieren, nur ein Traum sein, Gott träumt das alles nur etc.?
    Wie soll ich mich da wohl fühlen im Leben, wenn das alles nicht wahr sein soll und nie existiert hat?
    Nur wenn ich mich mit Jesus verbinde, fühle ich mich friedlich, angenommen, kraftvoll, liebend und das Leben erfüllend und als ein Geschenk. In diesem angenommen sein kann das Leben sein was es will….ob Illusion, echt, ein Witz oder sonst was……

    Liebe Grüsse
    Brigitte

    1. Liebe Brigitte,

      herzlichen Dank für Dein Feedback!
      Spricht ganz dafür, dass Du wohl eine innige Beziehung zu IHM hast – also gib ihm ruhig eine Chance, würde ich sagen, oder? 🙂 Er nimmt es Dir übrigens nicht übel, wenn Du Dich sonstwo umschaust, das habe ich aus recht vertrauenswürdiger Quelle… 🙂 Er hat ja kein Ego, also schmunzelt er nur und wartet auf Dich, bis Du von Deinen „Reisen“ zurückkommst und Dich wieder an ihn erinnerst.

      Jetzt eine kleine, aber vielleicht nicht unwichtige Korrektur, was den Kurs anbelangt: Ja, die Nondualität ist für unseren Verstand nicht leicht, obwohl sie ganz einfach ist. Der Kurs benutzt die metaphorische Darstellung des Traums, was unser derzeitiges Leben anbelangt. Unser wahres Selbst ist kein Traum! Das ist ewiges Sein, so wie Jesus, der uns genau das beibringen möchte. Nicht Gott träumt!! Ein Teil in uns tut das SCHEINBAR, nicht in Wirklichkeit, weil das gar nicht geht (so der Kurs). Träume können nur sehr echt aussehen/wirken, weil/wenn wir es so wollen – auch wenn sie es nicht sind.

      Also, liebe Brigitte: Lass es bei „einfach“, bitte, und mach es Dir nicht unnötig schwer und kompliziert! Deinen eigenen letzten Absatz könntest Du vielleicht nochmals oder mehrmals lesen – da steht genau drin, wie Du persönlich es machen sollst jetzt in Deinem Leben, um Dich wohl zu fühlen. Und der Rest ergibt sich von selbst, ganz sicher!

      Herzliche Grüße
      Andi vom Team Radikal Nondual

      1. Lieber Andi
        Herzlichen Dank für Deine Worte. Ich habe so viele persönliche Erfahrungen mit Jesus gehabt, dass man blind sein muss, um nicht zu merken, dass man schon lange auf dem „richtigen“ Weg ist.
        Danke dafür, dass Du mich darauf hingewiesen hast!
        ( Erst kürzlich hatte ich wieder ein geistiges Bild von ihm.
        Ich sehe ihn dann immer in diesem schneeweißen, leuchtenden Kleid….und er sagte: Vertraue mir!)

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