„Der Wunsch“ — Ein Kurs-Gedicht

Dieses Gedicht entstand vor einigen Jahren im Zusammenhang einer eher unglücklichen besonderen Beziehung (in diesem Fall eine „Liebesgeschichte“), wie sie wahrscheinlich jeder schon mal auf die eine oder andere Weise erlebt hat… Viel Freude damit 🙂

Der Wunsch

Es war einmal ein kleiner Wunsch.

Ein winz’ger Hauch, beinahe Nichts,
den ich zu Anfang des Gedichts
nur kurz, flugs unachtsam dachte.
Eine Idee, ganz unscheinbar,
reichlich verschwommen, sonderbar,
der Wunsch dies’ Etwas hier zu haben,
an seinen Gaben mich zu laben,
mich zu erfreuen, es zu lieben,
eines zu haben – oder sieben.

Und plötzlich – eh ich mich verseh’
Tut etwas in mir schrecklich weh:
Dies Ding, das ich so gerne hätte,
es lieget nicht in meinem Bette!
Ich habe keins, es ist nicht da,
und was ich habe – sonderbar –
das will so gern ich gar nicht haben,
es hat nicht mehr die rechten Gaben.

Und so beginnt mein Leidensweg,
auf dem nach diesem Ding ich streb.
Will es ergattern, finden, haben,
will mich an seinen Gaben laben.
Doch leider ist es wirklich Ernst:
Durch Streben du dich stets entfernst.
Das Ding der Träume – ach du je –
Es ist nicht hier. Und das tut weh.

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Morgenroutine

Panorama zur Morgenroutine

Was schreibt man, um einen Blog zu eröffnen? Wie schreibt man interessant und unaufdringlich zugleich? Spontan und ungekünstelt, ohne banal zu sein? Die Antwort eines sehr lieben Menschen kommt mir da in den Sinn: „Keine Ahnung…“. Fast sokratisch.

Nun, hier meine Idee. Es geht um einen Anfang. Der Tag beginnt in der Regel mit dem Morgen. Wie viele andere auch, habe ich meine „Routine“ in den Tag zu starten. Zumindest dann, wenn die Arbeit den Takt vorgibt. Homeoffice oder nicht, Leser von Ein Kurs in Wundern oder nicht – Arbeitstage haben einen anderen Rhythmus als andere. Zumindest jetzt (unabhängig von Pandemien), zumindest für mich.

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